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Hidden Shakespeare begeistert Horn

Endlich war es soweit, die monatelangen Vorbereitungen vom Stadtteilverein Horn, den Musiklehrern der Gesamtschule Horn und unzähligen Helfern, denen an dieser Stelle herzlichst gedankt wird, erreichten das Ziel. Nach anfänglich zögerlichem Vorverkauf flossen am 7. November ab 18 Uhr Menschenströme ins Forum der Gesamtschule Horn in der Snitgerreihe.

Bis auf den allerletzten Platz war der Saal gefüllt. Von Anfang an hatte Hidden Shakespeare das Publikum auf seiner Seite. Nachdem Rolf Clausen, der aus Marienthal stammt, seine Angst vor Horn überwunden hatte, entstanden durch die Zurufe aus dem Publikum eine Schul-Horrorgeschichte sowie u.A. eine Rittergeschichte incl. Burgfräulein.
Aber auch spontane, nahezu druckreife Gedichte oder das Lied über den Beruf des Mechatronikers waren so urkomisch, dass schon bald alle Lachmuskeln strapaziert waren. Die spontane Umsetzung der Einwürfe, der Wortwitz, kombiniert mit Mimik bzw. fehlendem Gesichtsausdruck und letztendlich die Gebärdensprache von Mignon RemeŽ zum Dialog über die Lampenschnecke waren schon fast gesundheitsgefährdend witzig, ohne in den sonst üblichen Klamauk zu verfallen. Das hat eben eine Gruppe dieses Formats nicht nötig.
Das Marionettenstück über den Salon Arndt war der krönende Abschluss eines nicht wiederholbaren Abends.
Das Schönste an diesem Abend aber war, dass nicht nur das Publikum begeistert war, sondern auch die Darsteller von dem bunt zusammengesetzten Auditorium. Schüler, Senioren, Akademiker, Politiker, Hausfrauen, die ganze Horner Palette war erschienen und gestaltete mit originellen Ideen das Programm, dass selbst die Darsteller sich das Lachen nur mühsam verkneifen konnten.


An sich schade, dass die Vorstellung so schnell vorüber war. Aber vielleicht gibt es ja einen "Nachschlag", dann können auch die Horner kommen, die sich bisher unter Improvisationstheater nichts vorstellen konnten oder dieses Mal verhindert waren.  


 


 


 

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